Die Babyboomer verabschieden sich

Babyboomer, das sind die Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre, verabschieden sich aus dem Erwerbsleben und machen Platz – für wen? Im aktuellen Pensionsreport der Allianz kann man sehen, dass die Zahl der potenziellen Beitragszahler für unser Pensionssystem schrumpft, die Lebenserwartung aber steigt. In diesem Bericht heißt es: „Nur wenige Länder haben ihre Pensionssysteme auf diesen demografischen Wandel eingestellt – definitiv gehört dazu Österreich NICHT“.

Die österreichische Regierung plant keine Reform, eine Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters ist nicht vorgesehen. Im türkis-grünen Regierungsprogramm heißt es: „Wir brauchen keine grundlegende Neuausrichtung“ zum Pensionssystem. Es soll nur durch Investitionen in das Gesundheitssystem der Beschäftigten das tatsächliche an das gesetzliche Pensionsantrittsalter herangeführt werden. Das genügt der Regierung. Der Bericht hebt das relativ niedrige Pensionsantrittsalter und die Nichtberücksichtigung des bevorstehenden demografischen Wandels als die großen Schwachpunkte des heimischen Pensionssystems hervor.

Ja, Österreich hat ja die schon gestorben geglaubte sogenannte „Hacklerreglung“ vor kurzem erst beschlossen und ich habe nirgends gelesen oder gehört, dass die jetzige Regierung diese Regelung aufgehoben hätte. Sie gilt also noch immer – und viele Menschen haben diese „Chance“ bereits genützt.

Leopold Stieger

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