Arbeitswelten im Nachbarschaftsvergleich

Fachkräftemangel: In Österreich diskutieren vorerst nur die Industrie und Wirtschaft ernsthaft über dieses Problem, der benachbarten Bundesrepublik Deutschland war es hingegen wichtig genug für ein Gipfeltreffen von Regierung und Sozialpartnern.

Immer mehr setzt sich dort die Auffassung durch, dass der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften für die Firmen risikoreicher sein könnte, als die Finanzkrise der EU. Als Folge davon plant die Wirtschaftsmacht Deutschland, mit einer gezielten Werbekampagne gut ausgebildete Leute ins Land zu locken. Andere geburtenarme Industrienationen werden zweifellos ähnliche Anstrengungen unternehmen. Das IMAS ist daher der Frage nachgegangen, wie die Österreicher auf die Verlockung einer beruflichen Karriere im Ausland reagieren und wie sie vor allem die eigene Arbeitswelt im Vergleich zu Deutschland sehen. Quintessenz der Meinungen: In Deutschland kann man besser verdienen, Österreich bietet ungleich höhere Sozialleistungen, allerdings auch eher mehr beruflichen Stress.

IMAS-Dokumentation 012041

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Eine Antwort zu Arbeitswelten im Nachbarschaftsvergleich

  1. EMI schreibt:

    Dass es in Österreich mehr beruflichen Stress gibt als in D – glaub ich nicht.
    Eher meine ich, dass die Work Life Balance in Ö. wesentlich besser ist!
    Ich selbst bin Österreicherin und lebe seit langem in Deutschland – hier nimmt der Arbeitnehmer den ganzen Stress mit nach Hause – er überlegt sich in der Freizeit wie er den nächsten Tag möglichst effizient bewältigt und zittert ständig um seinen Job und hat Angst vor mobbing – was jeden treffen kann, sobald irgend eine Dominanz umschlägt!
    Unterschied ist:
    In Ö überlegt man bei der Arbeit was man nach der Arbeit macht.
    in D überlegt man in der Freizeit, was man noch alles tun könnte, damit man seinen Job nicht verliert.
    Bei guter Qualifizierung:
    In Ö hat man noch einen Job mit Stress – gut! Man muss viel leisten, ist aber auch was wert!
    in D bekommt man nur noch Idotenjobs – ohne Stress trotz Qualifizierung wg. der Spezialisierung – schlecht!
    Der Mensch zählt nicht, die Leistung wird sowieso erbracht, zur Not von Fachidioten!
    Qualifizierte werden nicht anständig bezahlt.
    Dafür kann man demnächst den Beruf Reinigungskraft (Putzkraft) studieren wegen dem Qualitätsmanagement, denn das muss ja stimmen! Das ist dann eine qualifizierte Arbeitskraft.
    bei 4 Mio Arbeitslosen?- keine Qualifizierten ?- ha..ha…ha….
    Mögen die Österreicher doch gescheit bleiben – und sich wenn überhaupt, nur in Führungspositionen locken lassen, welche dann hoffentlich an die klügeren Österreicher bezahlt werden, weil der Deutsche sie nicht mehr bewältigt, wegen seiner Sozialisierung die nicht funktioniert!

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