Vor 3 Tagen war das Pensionssystem wieder hochaktuell, aber heute ….

23 Milliarden Euro ist heuer der Zuschuss für die Pensionen. Ist das viel? In einiger Zeit sagen die Experten, wird es ein Viertel unseres Budgets sein. Seit Jahren ertönt immer wieder der Ruf nach einer Anpassung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung, wie es viele – vor allem nordische – EU-Länder bereits praktizieren. Diesmal, so dachte ich mir als positiv denkender Mensch, ist die Zeit reif, einmal ernsthaft über die Konsequenzen zu sprechen.  

Doch siehe da: der Pensionistenverband behauptet, dass es keinen Grund gebe, etwas zu ändern, weil die Pensionen gesichert sind. Aber auch die ÖVP-dominierte Jugendvertretung ist derselben Meinung. Es genüge, das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter anzupassen. Das stimmt schon, aber woher kommt das Geld? Von uns. Was könnte man damit anderes tun? Wie lange werden wir darauf warten, dass eine Regierung diesen heißen Apfel in die Hand nimmt?

23 Milliarden Euro ist heuer der Zuschuss für die Pensionen. Ist das viel? In einiger Zeit sagen die Experten, wird es ein Viertel unseres Budgets sein. Seit Jahren ertönt immer wieder der Ruf nach einer Anpassung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung, wie es viele – vor allem nordische – EU-Länder bereits praktizieren. Diesmal, so dachte ich mir als positiv denkender Mensch, ist die Zeit reif, einmal ernsthaft über die Konsequenzen zu sprechen.

Doch siehe da: der Pensionistenverband behauptet, dass es keinen Grund gebe, etwas zu ändern, weil die Pensionen gesichert sind. Aber auch die ÖVP-dominierte Jugendvertretung ist derselben Meinung. Es genüge, das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter anzupassen. Das stimmt schon, aber woher kommt das Geld? Von uns. Was könnte man damit anderes tun? Wie lange werden wir darauf warten, dass eine Regierung diesen heißen Apfel in die Hand nimmt?

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Der ORF – ein Beispiel einer gelungenen Übergabe?

Die große Öffentlichkeit des ORF ist vielleicht auch die Chance, ein Lehrbeispiel für viele andere Organisationen und Unternehmen zu werden: wie übergibt der Vorgänger dem Nachfolger das Unternehmen? Ein Thema, das u unserer Plattform gehört und früher oder später jeden betreffen wird.

Aus vielfacher Erfahrung kann ich nur sagen, dass eine Übergabe nicht leicht ist. Um sie auch gut zu gestalten, gehören viele Aspekte dazu, einer ist wohl auch das Wohlwollen beiderseits. Wenn der Ausscheidende die letzten Wochen im Amt dazu benützt, noch schnell die eigenen Pläne umzusetzen, dann kann das ein Kuckucksei werden. Wenn es ihm wichtig ist, in einer guten Beziehung auszuscheiden, dann gehört dazu, diese Bereitschaft auch zu zeigen. Misslungene Übergaben gibt es zuhauf, ich hoffe, dass die ORF-Übergabe als Beispiel zitiert werden wird, weil sie gelungen ist. Werden Wrabetz und Weißmann sich die Hände wirklich reichen? Oder ist es schon zu spät dazu?

Prof. Dr. Leopold Stieger

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Gewonnene Jahre mit Ö1

Ein aktueller Programm-Schwerpunkt von Ö1 beschäftigt sich ausführlich mit unserem Thema. Wir können uns freuen, dass unsere Botschaft nun auch ein gesellschaftliches Thema geworden ist.

Sie können die heutige Sendung hier hören:

https://radiothek.orf.at/oe1/20210413/637673

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Die neue Homepage ist im Netz

Coronabedingt – einmal positiv gesehen – haben wir die Zeit dazu genützt, unsere Homepage Seniors4success.at umzubauen. Bisher hatte sie ja unendlich viel Inhalt, aber die Menge hat alles „zugedeckt“.

Jetzt haben wir einen neuen Zugang entwickelt, der dem Besucher der Seite sehr schnell ermöglicht, das zu finden, was er sucht. Die Lösung war die Entwicklung von sechs Bereichen, von denen aus man dann tiefer gehen kann.

Stolz möchte ich Ihnen als Blog-Leser vor der allgemeinen Ausendung das neue Produkt vorstellen.  Probieren Sie es einmal! Öffnen Sie die Homepage und klicken Sie auf eines der sechs Themen und Sie sind sofort mitten drin. 

Herzlichen Gruß

Leopold Stieger

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Das Drama mit der Hacklerregelung

Habe eben einen Leserbrief an „Die Presse“ geschickt. Falls er nicht veröffentlicht wird, haben Sie ihn trotzdem:

Endliche Hacklerregelung

Wahlzuckerl können ganz schön teuer kommen. Das hat die ÖVP mit ihren Angeboten einer Hacklerregelung speziell für Menschen, die gleich nach der Grundschule ins Arbeitsleben eingestiegen sind, in den letzten Jahren mitangesehen und mitbeschlossen. Man glaubte, die Partei hätte nach dem damaligen Vorstoß von Molterer etwas gelernt, irrt aber. Denn bei der vorletzten Wahl kam die ÖVP wieder mit diesem Zuckerl – in letzter Minute – und niemand hat je untersucht, ob dadurch ein zusätzlicher Wähler gewonnen wurde.

Jetzt gibt es wieder einen Aufschrei, dass dieses Zuckerl geschmolzen sei. Nun hat die ÖVP den Mut, diese Sünden der Vergangenheit zu büßen und die Regelung abzuschaffen. Jetzt kommen aber von allen Seiten Widerstände. Der Blick ist dabei rückwärtsgerichtet, es sollte alles so bleiben wie es ist.

Inzwischen ist die Lebenserwartung aber kontinuierlich gestiegen, sodass heute ein angehender Pensionist im Schnitt mit mindestens 20, wenn nicht sogar 30 Jahren rechnen kann. Da ist die viel wichtigere Frage, wie gestalte ich diese vielen Jahre so, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann: mein Leben war sinnerfüllt, ich bin zufrieden. Wer unterstützt diese Pensionisten bei der Suche nach einer gesunden Herausforderung? Von Parteien habe ich dazu noch nichts gehört und ein ganz neues Pensionsprogramm hat diese Regierung nicht einmal versprochen. Und wir schauen dabei zu?

Dr. Leopold Stieger

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Die Ergebnisse sind da: Auswirkungen der Corona-Krise auf Menschen 60+

Auslöser für unsere Umfrage über die Auswirkungen der Corona Krise auf Menschen über 60+ war ein Artikel in DIE ZEIT [16.4.20], der die Kluft zwischen Alt und Jung beschrieb. Josef Redl, Mitglied unserer Steuerungsgruppe, machte sich danach in einem Artikel in DER STANDARD [20./21.5.20] weitere Gedanken zu den Auswirkungen auf jene, die das 60 Lebensjahr überschritten haben und nun pauschal als „Risikogruppe“ bezeichnet werden.

Nun wollten wir wissen, wie ältere Leute tatsächlich mit der Corona-Krise umgegangen sind.

Wir freuen uns, dass wir die Umfrage gemeinsam mit Telemark Marketing und Ihrer Beteiligung durchfreuen konnten. Nicht überraschend haben die Befragten Besuche von Familienmitgliedern am meisten vermisst (52%), am wenigsten wurden Shoppingtouren vermisst. Demzufolge wurde auch als positiv betrachtet, dass Geld in dieser Zeit erspart wurde.  Die pauschale Zuschreibung „Risikogruppe“ für ältere Menschen wird von 64% als unpassend oder diskriminierend empfunden, weil der Bezug zu Vorerkrankungen fehlt. 74 % schätzen das Risiko, selbst an Corona zu erkranken, als sehr niedrig oder niedrig ein. Das Selbstwertgefühl litt bei 19%.

Das mag auch daran liegen, dass vor der Corona-Krise neben der Pension 69 % einer Beschäftigung (bezahlter Nebenjob, ehrenamtliche Tätigkeit, Pflege von Angehörigen, Enkelbetreuung) nachgingen. Zum Zeitpunkt der Befragung haben 38 % davon ihren bezahlten Nebenjob verloren und pausieren derzeit erwerbsmäßig. Die Chance, einen bezahlten Job zu finden, wird von 82% der Befragten als schwierig oder sogar sehr schwierig bewertet, 57% meinen, dass es leichter wäre, eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben.

Im Übrigen hat die Pandemie die Digitalisierung bei Menschen 60+ massiv beschleunigt.

Die nach diesem ZEIT-Artikel gegründete Plattform „Neue Altersbilder“ hat unsere Studie aufgegriffen und online veröffentlicht. Hier der Link dazu:

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Wir Älteren und die Corona-Schutzhaft

Als Blog-Leser sollten Sie es als erste erfahren:
Seniors4success kann wieder eine umfassende Umfrage durchführen!

Dankenswerterweise ist wieder das Marktforschungsinstitut „Telemark Marketing“ bereit, diese Umfrage für die Plattform durchzuführen. Es ist – wie schon 2017 und 2019 – eine umfassende Umfrage am Telefon und Online vorgesehen. Aber diesmal wollen wir uns darauf konzentrieren, was durch die Corona-Krise mit uns Älteren passiert ist.

Ich ersuche Sie schon jetzt, nachzudenken, wen aus Ihrem Bekanntenkreis Sie einladen können, sich an dieser Umfrage zu beteiligen.

In einem separaten Newsletter werden wir Ihnen bald mehr über die Umfrage und den zur Beteiligung notwendigen Link berichten und Sie bitten, möglichst viele Bekannte aus Ihren Netzwerken in die Umfrage einzubinden und dafür zu werben, dass viele Erfahrungen und Erlebnisse ihren Weg zur Umfrage finden.

Ich wünsche Ihnen schon jetzt eine lange Liste von Personen, die Sie einladen können.

Herzlichen Dank schon jetzt

Dr. Leopold Stieger

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Die Babyboomer verabschieden sich

Babyboomer, das sind die Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre, verabschieden sich aus dem Erwerbsleben und machen Platz – für wen? Im aktuellen Pensionsreport der Allianz kann man sehen, dass die Zahl der potenziellen Beitragszahler für unser Pensionssystem schrumpft, die Lebenserwartung aber steigt. In diesem Bericht heißt es: „Nur wenige Länder haben ihre Pensionssysteme auf diesen demografischen Wandel eingestellt – definitiv gehört dazu Österreich NICHT“.

Die österreichische Regierung plant keine Reform, eine Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters ist nicht vorgesehen. Im türkis-grünen Regierungsprogramm heißt es: „Wir brauchen keine grundlegende Neuausrichtung“ zum Pensionssystem. Es soll nur durch Investitionen in das Gesundheitssystem der Beschäftigten das tatsächliche an das gesetzliche Pensionsantrittsalter herangeführt werden. Das genügt der Regierung. Der Bericht hebt das relativ niedrige Pensionsantrittsalter und die Nichtberücksichtigung des bevorstehenden demografischen Wandels als die großen Schwachpunkte des heimischen Pensionssystems hervor.

Ja, Österreich hat ja die schon gestorben geglaubte sogenannte „Hacklerreglung“ vor kurzem erst beschlossen und ich habe nirgends gelesen oder gehört, dass die jetzige Regierung diese Regelung aufgehoben hätte. Sie gilt also noch immer – und viele Menschen haben diese „Chance“ bereits genützt.

Leopold Stieger

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Droht ein Generationenkonflikt?

DIE ZEIT schreibt in ihrer jüngsten Ausgabe vom 16.4. mit der Überschrift „In der Altersfalle“, dass die Gruppe der Älteren noch lange Einschränkungen erleben wird. Das wird für Streit sorgen.

Es gibt ja im Zuge von Corona den Denkansatz, dass die Älteren zuhause bleiben sollen, damit die Jüngeren nicht angesteckt werden können und ihre Aufgaben erfüllen. Das klingt nach „sperrt die Älteren ein“ und dann könnten Überlegungen folgen, wozu wir diese überhaupt (noch) brauchen.

Eine Gruppe von Freunden aus Deutschland, die sich mit unserem dem Thema befassen, sind erschüttert und wollen nicht dabei verharren. Ihre Aufforderung, der ich mich anschließe:
„Verheerend wäre es nun, im weiteren Fortgang der Pandemie eine am kalendarischen Alter festzumachende Altersfalle zu konstruieren. Denn das kalendarische Alter sagt nichts über den Zustand und die Schutzbedürftigkeit der Menschen. Das kann nur eine individuelle Betrachtung der Risiken, Vorerkrankungen und Belastbarkeit eines Menschen leisten. Dies gilt für den Mittvierziger mit Diabetes, die Mittsechzigerin mit einer Krebsdiagnose wie für die Hochaltrigen in schwieriger Allgemeinverfassung. Die Aufforderung des Potsdamer Soziologen Hans Bertram, die individuellen Risiken gemeinsam mit dem Arzt zu bewerten und daraus Schlussfolgerungen für die Verhaltensempfehlungen abzuleiten, ist die einzige nicht-diskriminierende Maßnahme nach der Shutdown-Phase.“

Wer den Artikel wünscht, möge mir schreiben: stieger@seniors4success.at

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Sich selbst helfen lassen? Anderen helfen?

In Kürze erhalten Sie den Newsletter Nr. 68 der Plattform Seniors4success. Dieser ist – bedingt durch Corona – dem Leben in dieser Zeit gewidmet. Wir haben uns gedacht, dass jetzt die Zeit des Helfens und des Sich-Helfen-Lassens gekommen ist.

Um dies weiter in Gang zu bringen haben wir ein Formular entwickelt, das man einerseits ausfüllen kann, wenn man etwas braucht (weil man gebrechlich ist oder auch, weil man nicht in die Öffentlichkeit gehen soll). Oder andererseits, weil man vielleicht entdeckt hat, dass man gerne helfen möchte, aber nicht genau weiß, wo und wie.

Sollten Sie diesen Newsletter nicht erhalten, bestellen Sie diesen über die Startseite von http://www.seniors4success.at. Oder Sie schreiben mir oder rufen mich an:

Telefon: +436608885150
Mail: stieger@seniors4success.at

Viel Freude bei diesem Austausch wünscht Ihnen

Dr. Leopold Stieger

 

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