Ohne Strom ist es sehr finster – Blackout im Winter

Vor einigen Tagen – gerade beim Zubettgehen – gehen die Lichter aus. Ein schneller Test in anderen Räumen zeigt, die ganze Wohnung ist finster, die Alarmanlage ist in Takt. Ich muss zum Sicherungskasten im ungeheizten Gang. Handy suchen, Taschenlampen App einschalten, wieder etwas Warmes anziehen, Alarm ausschalten und nachsehen, welche Sicherung die Finsternis ausgelöst hat; doch alles sieht ok aus! Auch der Garten ist komplett  finster! Ein Blick auf die Straße zeigt, dass alle Häuser in nächtlichem Volldunkel liegen.

Was ist da passiert? Der Internetempfang ist sehr schwach, das WLAN ist natürlich auch ausgefallen. Ich brauche mehrere Versuche, um die Homepage der Wiener Netze zu erreichen, um dann dort lapidar zu lesen, dass es in meinem Bezirk zu Stromausfällen kommt. Ich freue mich darüber, dass meine kleine LED Tischlampe mit Ladekabel geladen ist, beschließe aber „Licht zu sparen“ und gehe ins Bett.

An Schlaf ist nicht zu denken, denn die Gedanken kreisen: „Was, wenn ein Einbrecher die gute Gelegenheit nutzt, ich höre laufend Geräusche in der undurchsichtigen Finsternis? Wie viel Fisch, wie viel Packungen Eis habe ich im Tiefkühlschrank? Wie lange kann man angetauten Fisch und weich gewordenes Eis dann noch essen? Nach etwas mehr als einer Stunde wird mir kalt, die Heizungspumpe meiner Gaszentralheizung arbeitet nicht ohne Strom!

Um Mitternacht nach exakt 1,5 Stunden ist der Strom wieder da. Ich sinke in die Kissen und schlafe, schlafe, schlafe. Am folgenden Tag kontrolliere ich WLAN und alle Geräte und Uhren, ich rekapituliere das Erlebte, um für das nächste Mal besser vorbereitet zu sein.

Frage: „Haben Sie auch ein ängstliches Gefühl, wenn der Strom in der Dunkelheit komplett für mehr als eine Stunde ausfällt? Hätten Sie eine Taschenlampe gefunden oder auf ihr Handy vertraut? Hätten Sie eine Kerze angezündet oder die Service-Nummer für Stromausfälle ohne Internet zur Hand gehabt?“

Anneliese Blasl-Müller

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Best Ager Report

Dienstag – 12.2.2019 – wurde eine Umfrage mit dem Thema „Best Ager Report“ präsentiert (marketagent.com). Fällt Ihnen etwas auf? Sind Sie mit der Umfrage gemeint? Stellen Sie sich in Gesellschaft mit „Ich bin ein Best Ager“ vor? Auch wenn die Autoren dieser Studie noch nichts von unseren Worten „Freitätigkeit“ bzw. „Freitätiger“ gehört haben, einige Ergebnisse sind für uns sicherlich interessant und spannend:

Einige Daten aus dieser Studie:

  • Der Anteil der 50+ variiert in den einzelnen Bundesländern stark. Im städtischen Bereich sind die Werte niedriger als in ländlichen Bezirken. Z.B.: Wien: 35.2%, Burgenland: 44.6%
  • Das Durchschnittsalter der österreichischen Bevölkerung ist inzwischen auf 42.6 gestiegen (1951: 35.2)
  • Worauf könnte man problemlos eine Woche verzichten: Alkohol: 88%, Fleisch/Wurst: 60%, Sex: 59%, Sport: 54%
  • Gesellschaftliche Interessen: Im letzten Jahr habe ich
    –  Eine Unterschriftenaktion unterstützt: 41%
    –  Etwas Politisches in Sozialen Netzwerken gepostet: 13%
    –  Mich für eine politische Partei engagiert: 11%
    –  An einer Demonstration teilgenommen: 5%
  • Alt wird man mit:
    50 – 59 Jahren: 70 Jahre
    60 – 69 Jahren: 75 Jahre
  • Pensionierung & Alter:
    – Auf die Frage „Wie alt möchten Sie werden?“ kam die Antwort: 90 Jahre
    – Die 50 – 59-Jährigen haben geantwortet: 88 Jahre
  • Die Grundaussage lautet: im Durchschnitt fühlt man sich 10 Jahre jünger

Und ein Ergebnis einer IMAS-Umfrage ist auch interessant: Die Bedeutung der EU nimmt in den Augen der Österreicher weiter zu: derzeit: 50% (2014: 35%)

Gehören Sie zu diesem Durchschnitt?

Herzlichen Gruß
Dr. Leopold Stieger

P.S.: Im ersten Halbjahr 2019 können wir wieder eine Umfrage zum Thema „Wie denkt der Österreicher über die Pension?“ durchführen. Das ist dann unsere dritte Umfrage.

 

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Haben Sie das Video mit Gerhard Hüther schon angesehen? Demenz ist reversibel

Emotionale Ausgeglichenheit -„Kohärenz“ verhindert Alzheimer entscheidend. Die Selbstheilungskräfte der betroffenen Gehirnzellen bleiben – nach einer Studie an Nonnen -bei emotionaler Balance intakt. Eingetretene mentale Lethargie kann durch positive und wertschätzende  Einbindung des Patienten  in die Gesellschaft bis zu einem gewissen Grad sogar wieder zurückgedreht werden, habe ich aus dem Video mit Gerhard Hüther vom letzten Senior4success-Newsletter:
https://www.youtube.com/watch?v=U4mJVWenT4Q 

Jedes Mal, wenn ich den Autoschlüssel vergesse oder noch einmal zurücklaufe um zu sehen, ob ich den Toaster abgeschaltet habe denke ich unwillkürlich: „Werde ich nun schön langsam dement?“. Vor allem vergessene Namen von ehemals für mich wichtigen Kontakten oder auch Personen des öffentlichen Lebens nagen an meinem Selbstbewusstsein. Die Angst, dass diese Vorboten bedeuten, dass man vielleicht schon in einigen Jahren den eigenen Namen vergessen haben könnte sitzt tief. Weder lerne ich zur Vorbeugung Goethe Gedichte auswendig, noch löse ich gerne Sudokos. Die Wunderpille scheint es auch noch nicht zu geben.

Daher beruhigt mich die Aussage von Gerhard Hüther, dass es zur Demenzvermeidung viel mehr auf die mentale und körperliche Aktivität in einem wertschätzenden Kontext ankommt. Für mich bedeutet „Kohärenz zur Demenzvermeidung“ mehr emotional  mit dem „Herzen zu denken“, Stress durch mentale Entspannung zu vermeiden, meine  Ziele zu verfolgen um eigene Erfahrungen weiterzugeben und zu lernen.

Mag. Anneliese Blasl-Müller

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„Senile Bettflucht“ Schlafen Sie noch gut um 7 Uhr morgens ?

„Je älter, desto früher auf am Morgen“, heißt es oft im Zusammenhang mit den als schrullig berichteten Verhaltensweisen älterer Menschen. Für mich gilt das jedenfalls auch in der Pension nicht, denn ich schlafe morgens immer gerne lang. Wenn der Wecker wochentags um 7:30 läutet drücke ich oft nochmals auf Schlummern bevor ich aufstehe. Am Wochenende gönne ich mir schon einmal einen „Schönheitsschlaf“ bis 9 Uhr.

Ich bin auch im Ruhestand eine aktive „Nachteule“ geblieben, die meist nicht viel vor Mitternacht im Bett ist. Ich mag die kreative Stille des späten Abends, wo niemand meine Gedanken stört und ich Liegengebliebenes gerne nach dem Abendessen erledige, während sich mein Mitbewohner schon Schlaf erwartend im Bett befindet. Dafür genießt er auch Stunden vor mir den heraufdämmernden Morgen mit Sport oder der Tageszeitung aus dem Briefkasten.

Ob Frühaufsteher oder Langschläfer – der Tag hat für uns alle nur 24 Stunden und acht Stunden Nachtruhe sollten sich so oft wie möglich ausgehen. Tendiert Ihre innere Uhr auch mit wachsendem Lebensalter zu immer früherem Aufstehzeiten, sehnen Sie sich nach Ausschlafen oder ist der tägliche Mittagsschlaf – als Ausgleich für eine unruhige Nacht – zu Ihrer Lieblingsgewohnheit geworden?

Ihre

Mag. Blasl-Müller

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Warum feiern wir Weihnachten?

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnacht und ein Jahr 2019 mit vielen schönen Erlebnissen.

Leopold Stieger

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Braucht man wirklich eine Visitenkarte?

„Es ist heute schon wieder passiert“

Heute habe ich wieder einmal ein gutes und anregendes Gespräch mit einem interessanten neuen Gesprächspartner geführt und am Ende ist es mir schon wieder passiert: Dankbar nehme ich die Visitenkarte des anderen, aber ich selbst habe keine Karte zum weitergeben. „Ich habe noch keine, ich sende ihnen ein Mail mit meine Kontaktdaten“, murmle ich leicht beschämt und erinnere mich ein wenig wehmütig an die Zeiten vor meinem Ruhestand, in denen ich meine Karte selbstverständlich und begeistert am Anfang jedes Gesprächs mit Stolz weitergegeben habe. Warum habe ich mir schon mehr als ein Jahr Zeit gelassen um neue Karten zu bestellen?

Die kosten ja fast nichts. Fast vierzig Jahre meines Lebens habe ich diese kleinen Dinger in jeder Handtasche, in jeder Geldbörse aufbewahrt und freizügig verteilt. Der Grund ist ganz simpel; ich weiß einfach nicht was ich nun drauf schreiben soll. Wer braucht im digitalen Zeitalter noch eine Visitenkarte? Alles was ich während meiner Berufstätigkeit an Funktionen hatte: wie Prokurist, Direktor, Bereichsleiter Aufsichtsrat ist nun Schall und Rauch, nur der hart erarbeitete akademische Grad ist mir geblieben. Wer bin ich jetzt im Unruhestand wirklich?

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Kann man sich auf die Pension vorbereiten?

Ich sage JA, ich konnte bereits viele Menschen bei diesem Übergang persönlich begleiten und erleben, wie neue Bilder der Zukunft entstehen können.

Warum soll man sich vorbereiten?

  1. Wer nicht selbst plant, wird oft von anderen verplant
  2. Wer länger und gesünder leben will, braucht dazu eine Herausforderung
  3. Wir haben in der Regel noch ein Viertel, viele sogar ein Drittel ihres Lebensvor sich.
  4. Das Hirn, das gefordert wird, bleibt länger fit.
  5. Ich will nicht so werden wie manche Ältere in meiner Umgebung
  6. Die alten Netzwerke verblassen rasch.

Weitere Gründe finden Sie in meinem Buch „Freitätigkeit. Zwischen Beruf und Ruhestand“4 Phasen_Puzzelteile

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