1 in 3 retirees have worked in USA for pay since retiring

„About a third (32%) of retirees have worked for pay since retiring; the large majority did it because they wanted to stay active and involved (90%) and/or because they enjoy working (83%); two in three did it in order to have extra spending money. About four in ten (39%) retirees say they worked for pay in retirement to make ends meet,“ according to an AARP analysis of responses from workers and retirees aged 50+ to the 2017 EBRI Retirement Confidence Survey. (p. 6)

 

Williams, A. R., & Brown, S. K. (2017). 2017 retirement confidence survey: A secondary analysis of the findings from respondents age 50+. Washington DC: AARP Research. Retrieved from  this source
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Mein Gastkommentar zur „Freitätigkeit“

Gestern erschien in der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ mein Gastkommentar mit dem Titel „Ruhestand-in-der-Hängematte? Muss-nicht-sein“.

Es ist ein umfangreicher Artikel, der die Entstehung und Bedeutung der neuen Lebensphase „Freitätigkeit“ beschreibt.

https://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/5355598/Gastkommentar_Ruhestand-in-der-Haengematte-Muss-nicht-sein?from=suche.intern.portal

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Kommentar hinterlassen

Mein neues Buch „Freitätigkeit. Zwischen Beruf und Ruhestand“

Eine Sensation ist passiert – und fast niemand sieht hin.

CoverSo könnte man sagen, wenn man die Folgen der demografischen Entwicklung ansieht und feststellen kann, dass wir nicht mehr nur drei Lebensphasen haben (Ausbildung + Beruf + Ruhestand), sondern erstmals in unserer Generation eine neue Lebensphase entstanden ist und sich zwischen Beruf und Ruhestand „hineingeschoben“ hat.

Im Rahmen von Arbeitskreisen der Plattform Seniors4success haben wir lange nach dem geeigneten Wort gesucht und sind überzeugt, es gefunden zu haben: Die „Freitätigkeit“. Wichtig ist uns das Wörtchen „tätig“ wie in Berufstätigkeit, aber ohne Zwang, eben „frei“.

Wer nicht beim Übertritt in die Pension auf sein Geburtsdatum schaut und sich dementsprechend verhält, dem stehen in der Regel 20 aktive und fruchtbare Jahre zur Verfügung, in denen eigentlich noch alles möglich ist, wenn man will.

Diesem neuen Thema ist mein Buch „Freitätigkeit. Zwischen Beruf und Ruhestand“ gewidmet. Als Gründer der Plattform Seniors4success habe ich mit vielen Mitstreitern die Vision, dieses Wort in der Öffentlichkeit und seine Bedeutung für die Person und für das Land publik zu machen.

Das Buch hat drei Teile:

  1. Argumente, warum es sinnvoll ist, sich vorzubereiten. Obwohl in unserer großen Umfrage nur 19.5 % der Befragten angegeben haben, sich vorbereiten zu wollen.
  2. Elf spannende Lebensgeschichten unterschiedlicher Personen: interessanter als alle Theorie
  3. Eine Anleitung zum Entdecken der eigenen Potenziale und das Finden einer herausfordernden Vision. Aus meinen jahrelangen Seminarerfahrungen sozusagen ein „Seminar in Buchform. Es gibt viele – auch gute – Ratgeber, aber meines Wissens nach keine handfeste Anleitung.

Hier gelangen Sie zu dem Flyer.

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Die Österreicher bevorzugen einen indiviuellen Pensionsantritt, nicht den gesetzlichen vorgesehenen

Die Teambank Österreich hat eine Umfrage über den Pensionsantritt durchgeführt. Die Ergebnisse decken sich mit denen der jüngsten Umfrage von Seniors4success. Wir hatten aber damals eine Frage nicht gestellt: Soll der Pensionsantritt gesetzlich geregelt sein? Also einfach mit Abschlägen vor einem bestimmten Termin und mit Zuschlägen, wer länger arbeitet. Wie es z.B. in skandinavischen Ländern schon Praxis ist.

Leopold Stieger

„Noch lieber, stellt die Teambank fest, wäre es einer Mehrheit der Österreicher allerdings, wenn sie ihr Pensionsantrittsalter individuell selbst bestimmen könnten.

64 Prozent der Befragten seien dafür, die gesetzliche Altersgrenze abzuschaffen und es zu ermöglichen, zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mit den bis dahin erworbenen Pensionsansprüchen aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.

„Egal, welches Pensionsalter dem jeweiligen Menschen vorschwebt: Den Österreichern ist Selbstbestimmung wichtig. Sie wollen dann den Ruhestand beginnen, wenn es zu ihren Lebensumständen passt“, sagt Teambank-Vorstandschef Alexander Boldyreff.

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Unser Pensionssystem ist zuwenig nachhaltig

Das Beratungsunternehmen Mercer hat 30 Länder in Bezug auf ihr Pensionssystem untersucht. Österreich schaffte es dabei nur auf Platz 21. Das beste System gibt es laut Mercer in Dänemark, gefolgt von Niederlanden und Australien. Schlusslichter sind Argentinien, Japan und Indien. Besonders schlecht schneidet Österreich in der Kategorie Nachhaltigkeit ab. Von den 30 untersuchten Ländern liegt Österreich hier auf Platz 29. Nur die Italiener sind noch schlechter dran als die Österreicher.

Wir hören immer wieder lautstark den Satz „Unsere Pensionen sind sicher“. „Betrachtet man den demografischen Wandel, darf man nicht länger die Augen verschließen“, sagt Josef Papousek, Geschäftsführer von Mercer in Österreich. Um die Zukunftsfähigkeit des Systems zu gewährleisten, werden folgende Maßnahmen empfohlen: Koppelung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung, Erhöhung der Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer, Ermöglichung eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand und eine schnellere Erhöhung des Pensionsantrittsalters für Frauen.

Die Mercer-Studie sorgte vergangenen Montag für heftige Kontroversen. Die SPÖ nannte laut Presse vom 24. Oktober 2017 das Ranking ein „Schauermärchen“, mit dem der Boden für einen Umbau des Pensionssystems aufbereitet werden soll. Dabei sei das österreichsiche System „eines der besten der Welt“, behauptete die SPÖ.

Leopold Stieger meint dazu: Machen Sie sich selbst ein Bild.

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USA – 8 in 10 workers ages 50-59 say they could perform same job in 10 years

Diese Umfrage ist interessant, weil viele ältere Mitarbeiter meist nicht von sich selbst überzeugt sind. Diese Langfrist-Betrachtung mobilisiert neue Potenziale.

Leopold Stieger

„At least 80% of workers ages 50-59 say that they will be able to perform the same job in ten years. Self-assessed future ability is higher among college graduates in this age group than non-college graduates, with non-college graduates more likely to expect future physical limitations and college graduates more likely to expect future mental limitations,“ according to a 2017 analysis of data from a RAND survey. (p. 12 and fig. 3.1) 

 

Maestas, N., Mullen, K. J., Powell, D., von Wachter, T., & Wenger, J. B. (2017). Working conditions in the United States: Results of the 2015 American Working Conditions Survey. Santa Monica, CA: RAND Corporation. Retrieved from this source.
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Beeinflussen die Älteren das Wahlergebnis in Deutschland?

Die Medien haben den demografischen Wandel und dessen potenzielle Einflüsse auf die politische Entwicklung aufgegriffen und zeichnen ein scheinbar klares Bild: „Die Macht der Senioren wächst. Ältere beeinflussen zunehmend den Wahlausgang“1, „Die Politische Macht der Senioren“2, „Rentnerrepublik Deutschland. Alte entscheiden die Wahlen.“3

Die Literaturzusammenstellung des Deutschen Zentrums für Altersfragen im September spiegelt die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema wider. Die Literaturhinweise beschäftigen sich mit möglichen Veränderungen des Wahlverhaltens im Alter und berücksichtigen die politische Partizipation Älterer als Ganzes.

1 n-tv, 28.01.14, http://www.n-tv.de/politik/Altere-beeinflussen-zunehmend-Wahlausgang-article12162381.html [zuletzt abgerufen 01.09.2017]

2 Frankfurter Rundschau, 29.07.2015, http://www.fr.de/politik/senioren-die-politische-macht-der-senioren-a-447463 [zuletzt abgerufen 01.09.2017]

3 Die Welt / N24, 09.02.2017, https://www.welt.de/politik/deutschland/article161942218/Rentnerrepublik-Deutschland-Alte-entscheiden-die-Wahlen.html [zuletzt abgerufen 01.09.2017]

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