Sich selbst helfen lassen? Anderen helfen?

In Kürze erhalten Sie den Newsletter Nr. 68 der Plattform Seniors4success. Dieser ist – bedingt durch Corona – dem Leben in dieser Zeit gewidmet. Wir haben uns gedacht, dass jetzt die Zeit des Helfens und des Sich-Helfen-Lassens gekommen ist.

Um dies weiter in Gang zu bringen haben wir ein Formular entwickelt, das man einerseits ausfüllen kann, wenn man etwas braucht (weil man gebrechlich ist oder auch, weil man nicht in die Öffentlichkeit gehen soll). Oder andererseits, weil man vielleicht entdeckt hat, dass man gerne helfen möchte, aber nicht genau weiß, wo und wie.

Sollten Sie diesen Newsletter nicht erhalten, bestellen Sie diesen über die Startseite von http://www.seniors4success.at. Oder Sie schreiben mir oder rufen mich an:

Telefon: +436608885150
Mail: stieger@seniors4success.at

Viel Freude bei diesem Austausch wünscht Ihnen

Dr. Leopold Stieger

 

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Muss es jetzt schon ein Elektroauto sein?

Vom Nutzen der Abwägung

 Wer sich gerade jetzt für ein neues Auto interessiert, sieht sich vor allem einmal die neuen Elektroautos an. Das ist – vor allem, was den weiteren Betrieb betrifft, sehr rational und wird das Klima retten. Niemand kann dann mit dem Finger auf uns zeigen, wenn wir weiter unsere Wege mit dem Auto – aber eben elektrisch – zurücklegen.

Aber welche Art von neuer Rationalität hat uns dabei erfasst, wenn wir einen Kleinwagen um mehr als EUR 40.000,- als erstrebenswert erachten, mit dem wir nicht einmal ohne längere Unterbrechung bis Klagenfurt kommen werden, auch wenn wir freiwillig und konsequent Tempo 100 einhalten? Jetzt sind die Ladestationen an den Tankstellen noch kaum frequentiert, sodass eine Schnellladung während eines Mittagessens geplant werden kann. Wie fein wird es dann, wenn bei höherer E-Auto Dichte schon zwei andere vor uns warten? Das „teure Stück“ wird am Gebrauchtwagenmarkt keinen Preis erzielen. Die kurzlebigen Batterien werden Sondermüllhalden produzieren und die generelle Rohstoffabhängigkeit Europas von Staaten wie China rasch weiter erhöhen.

Machen wir uns nichts vor: Die E-Autos, die jetzt angeboten werden, können sich durchschnittliche Familien (vom Platzangebot und von den Anschaffungskosten) eigentlich nicht leisten. Sie sind eher Zweitwägen für Trend-bewusste Garagenbesitzer, die sich auf Kurzstrecken beschränken und die Fotovoltaik zur eigenen Stromproduktion am Dach haben.

Auch viele Freitätige werden ihre Zeiteinteilung aufgrund der neuen Verkehrsbedingungen komplett umstellen müssen. Kostengünstiges Laden mit Solarenergie geht eben am besten am Tag, wenn die Sonne scheint. Daher müssen Ausfahrten zeitlich sorgsam geplant werden. Die Schnellladung an öffentlichen Plätzen braucht Geduld und eine Zeitreserve für die Warteschlange.

Das spontane Treffen, der eigentlich ungeplante Sonntagsausflug, aber auch die plötzliche Fahrt zum Arzt muss verschoben werden, bis das Laden fertig ist.

Um dieser neuen Art Stress zu entgehen, bleibt als Alternative für die große Mehrheit daher die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Damit gehen sich viele Jobs für Pendler vielleicht zeitlich nicht mehr aus. Viele Ferienorte werden einen empfindlichen Gästeschwund erleben, wenn sie nicht mit Bahn und Bus bequem erreichbar sind.

Ich meine, die Zeit ist noch nicht reif für die breite und nachhaltige Nutzung von E-Autos. Es braucht die konsequente Verfolgung einer rationelleren Antriebs-Technik und ein breiteres Öffi-Angebot. Sparsam, wie ich nun einmal bin, fahre ich vorerst mein altes schönes Auto mit Benzin weiter. Um die Umwelt zu schonen nutze ich dafür immer öfter alternativ U-Bahn oder Straßenbahn oder Bus, weil Bewegung sowieso gesünder ist.

Mag. Anneliese Blasl-Müller

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„Freitätigkeit“ im Fernsehen

ORF 2 hat am 20. Jänner 2020 einen interessanten Beitrag gesendet. Spannend ist z.B., wie ein Betroffener seine Phasen vor und nach dem Übergang in die Pension geschildert hat – von der Euphorie in eine Depression und seinem geglückten Neustart. Er hat es geschafft, dass er wieder beruflich aktiv werden konnte.

Auch dass man sich sogar im hohen Alter noch verlieben kann, ist für alle, die allein stehen, vielleicht ein Anstoß, etwas zu unternehmen.

Es kann jede Berufsgruppe treffen, wie ein weiteres Beispiel zeigt: Eine Stuardess hat dieses Ausscheiden so betroffen, dass sie jetzt anderen bei diesem Übergang hilft.

Schauen Sie sich das an, die Sendung berichtet über unterschiedliche Wege dazu.:

https://www.seniors4success.at/orf1-thema-freitaetigkeit

Ihr Leopold Stieger

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Ein neues Jahr, ein neues Ziel- Leidenschaft!

Warum ein Ziel für Senioren wichtig ist

Weihnachten mit viel Stress und doch Besinnung, mit viel Freude und manchmal auch enttäuschten Erwartungen ist vorbei. Das neue Jahr beginnt mit neuen Gedanken, Zielen und Plänen. Es ist die Zeit, um sich über das, was wir tun und wofür wir stehen, wieder einmal klar zu werden. Umso wichtiger ist es, den eigenen Standpunkt in der Lebensphase „Pension=Freitätigkeit“ klar abzustecken, wenn uns die Medien einreden wollen, dass wir „Alten“ mit Konsum und Fortschritt den Planeten ruiniert hätten und durch unser  langes Leben das Pensionssystem in seinen Grundfesten erschüttern.

Machen wir uns doch wieder bewusst, wie rasant die Lebenserwartung in der westlichen Welt den letzten Jahren gestiegen ist und täglich weiterhin um errechnete 6 Stunden weiter steigt. Heute ist ein Alter von 70+ Jahren – orientiert an den physischen Möglichkeiten – das neue 60. Mit 60+ Jahren fühlen wir uns fit und lebensfroh wie früher 50-jährige. Diese rein körperliche Veränderung muss zwangsläufig auch kognitive und psychische Auswirkungen haben, denen wir uns im gesellschaftlichen Kontext stellen müssen.

Vorausgesetzt, wir haben bisher nicht durch Bewegungsmangel, Süchte oder falsche Ernährung Raubbau an unserem Körper betrieben, haben wir als Pensionisten nicht nur so viele Jahre mehr Lebenslust für Reisen und Party gewonnen, sondern auch die Verantwortung zum aktiven Umgang mit den neuen Ressourcen. Unsere Erfahrung kann auch jüngeren Menschen fachlich oder im Verhalten in schwierigen Situationen weiterhelfen.

Nun in der Phase der „Freitätigkeit“ können uns sollen wir unsere Prioritäten nach Leidenschaft, Talent und Überzeugung setzen, uns dabei nicht sorglos gegenüber den klimatischen und demographischen Herausforderungen zeigen. Wir dürfen aber auch selbstbewusst unseren persönlichen Weg im neuen Lebensabschnitt gehen und sollen niemals dabei denken: “Das zahlt sich für mich in der Pension nicht mehr aus.“

Genau dabei unterstützt Sie Seniors4success, damit Sie sich als Teil von Menschen mit ähnlicher neuer Ausgangssituation im Ruhestand verstanden und akzeptiert fühlen, wenn sie genau diese Rahmenbedingungen für ihren neuen Lebensabschnitt befriedigend und sinnvoll aktiv nutzen.

Seniors4success ist eine „nachhaltige Idee“, wie Senioren sich in der entscheidenden Phase des Ruhestandes mit ihren Chancen und den Gegebenheiten des  20-igsten Jahrhunderts besser auseinandersetzen können. Dabei ist es ganz gleich, ob sie weiterarbeiten oder eine neue Ausbildung anfangen wollen oder endlich bunt malen oder ein Buch schreiben wollen. Davor steht die eigene Standortbestimmung, die Erkenntnis, dass nach dem Beruf viel mehr kommt als ein bisschen Genuss und das tägliches Überleben – jedes Jahr neu!

Mag. Anneliese Blasl-Müller

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Niedrigzinsen machen keine Freude

Warum auch wir „Freitätige“ die Entwicklungen der Finanzwelt im Auge behalten sollten.

Vielleicht haben Sie sich auch schon mit der unangenehmen Wahrheit über die aktuelle Zinslandschaft auseinandergesetzt: Die viel gepriesene „dritte Säule“ zur Sicherung unserer Pensionen war durch die anhaltenden Niedrigzinsen leider in den letzten Jahren ein Reinfall. Es fehlen nicht nur die Zinserträge, sondern auch die Zinseszinsen auf unserem Sparkapital! Lebensversicherungen und Pensionskassen, die sich – wie gesetzlich vorgeschrieben – auf Anleihen fokussiert hatten, schütten jetzt am Ende der Laufzeit deutlich weniger aus als man kalkuliert hatte.

Vorsichtig wagen wir uns nun selbst auf die Fonds- und Aktienmärkte, die jetzt vermutlich schon viel zu teuer für den Einstieg geworden sind. Die Alternative Wohnungskauf zur Vermietung ist ebenso schon viel zu hochpreisig und eine organisatorische Zusatzbelastung. Nicht jeder möchte sich den potenziellen Mieterbeschwerden über Heizungsdefekte und Wasserschäden stellen.

Jetzt steht sogar das Thema Minuszinsen für Private im Raum. Der drohende Negativzins für private Spareinlagen ist ein kalkulierbarer Cap/Begrenzung im Vergleich zu erwartenden Verlusten aus der Spekulation von uns „Ungeübten“ auf den Aktienmärkten. Sollten wir uns wirklich an manchen Banken, die bereits wieder Bargeld im Tresor halten, um den Aufwand für Negativzinsen zu reduzieren, orientieren? Private Bargeldhaltung unter der Matratze war etwas für unsere im Bankgeschäft völlig unerfahrenen Vorfahren und steigert das Risiko im Einbruchsfall.

Wir haben während unserer Berufstätigkeit in unseren Firmen oft jahrelange Sparprogramme (manchmal mit Magenschmerzen) umgesetzt. Die Staaten haben jedoch unbelastet von solchen Überlegungen munter weiter Geld ausgegeben, weil die Verwaltung nie gelernt hat, wie man intelligent spart und Effizienz gewinnt. In diesem Sinn können wir lang-, langfristig nur auf ein EU- weites Gelingen politisch geplanter Verwaltungsreformen hoffen.

Für unsere kurzfristige Pensionsperspektive wird das aber zu spät sein.

Daher macht es für uns Sinn durch „Freitätigkeit“- neben der Freude am Thema – als Nebeneffekt ein kleines feines Zusatzeinkommen zu erzielen, um die Erosion unserer privaten Reserven zu kompensieren.

 

Mag. Anneliese Blasl-Müller

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Freizeit für „Freitätige“!

Herbst ist – so wie Frühling – „Kurzurlaubszeit“.

Scheinbar nutzt jeder, der es sich leisten kann, die Tage vor und zwischen den Feiertagen, um einen kurzen Urlaub zu nehmen. Die Sehnsucht nach ein wenig zusätzlicher Entspannung treibt uns dazu, der Hektik des Alltags kurzfristig zu entfliehen – auch wenn das mit Stress verbunden sein kann. Was für alle im Arbeitsleben Stehenden gut ist, ist auch für „Freitätige“ billig! Auch wir können doch nur von „der Bildfläche“ verschwinden, wenn alle anderen, mit denen wir halb-geschäftlich verkehren, eine Auszeit nehmen. Auch wir haben nur mit gutem Gewissen frei, wenn sowieso keiner aus unserem Netzwerk erreichbar ist. Niemand wird in diesen Tagen merken, dass wir nicht immer on-line sind und die Technik macht es möglich, auch von allen Orten unterwegs aus zu kommunizieren.

Daher stellen wir uns am Nachmittag vor dem Nationalfeiertag geduldig in die Schlange am Flughafen, um den günstigen Flug in eine interessante europäische Stadt nicht zu verpassen. Daher setzen wir uns frühmorgens vor Allerheiligen ins Auto, um den Stau auf der Autobahn zu umfahren, weil wir ein freies Zimmer im Thermen-Hotel unserer Wahl ergattert haben. Mich lockt die Südsteirische Weinlandschaft im Herbst immer wieder genauso wie die letzten Sonnentage in Istrien.

Wenige Tage später wieder zu Hause wissen wir, dass es purer Stress war, was wir da gemacht haben, aber schön war es doch und wir werden uns diesen Urlaubsort später sicher noch einmal in Ruhe ansehen. Die Daheimgebliebenen grüßen uns entspannt auf der Straße und fragen nach unseren Erlebnissen, die wir bereitwillig – garniert mit Fotos vom Handy – kommentieren. Den guten Freunden haben wir sowieso gleich ein WhatsApp geschickt. Zum Unterschied von den voll berufstätigen Kurzurlaubern können wir ja die „Arbeitstage“ nach einem Kurzurlaub etwas ruhiger angehen, um den Kurzurlaubsstress wieder abzubauen.

Leider ist der 8.12. heuer ein Sonntag, aber ich plane trotzdem für dieses erste Dezember-Wochenende einen kleinen Kurzurlaub zum „Advent am Wörthersee“. Meine Freiheit zur Zeiteinteilung lasse ich mir nicht nehmen, auch wenn ich vorher einige lange Arbeitsabende einschieben muss, um meinen Verpflichtungen als „Freitägige“ nachzukommen. Der Kurzurlaub zu Silvester hat sowieso auch Tradition – wenn ich eine interessante und preiswerte Destination dafür finde.

Zwischen dem einen oder anderen Kurzurlaub macht mir die „Freitätigkeit“ besonders viel Spaß !

Mag. Anneliese Blasl-Müller

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Kostenloses Schnupperseminar: „So kann man sich auf die Pension vorbereiten“

Das Leben nach der Pensionierung wird immer länger. Wie kann man diese Zeit der „Freitätigkeit“ sinnerfüllt gestalten? Wie finde ich zur Vision meiner persönlichen Herausforderung? Wer braucht mich?
Bei dieser Veranstaltung werden Sie Anstöße und Anregungen bekommen, selbst weiter zu machen. Wahrscheinlich sind Sie mit Ihren Fragen nicht alleine. Wir arbeiten in einer Gruppe und helfen uns gegenseitig.

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  • Berater und Moderator: Dr. Leopold Stieger
  • Termin: Freitag, 29. November 2019, 14 bis 17 Uhr
  • Zielgruppe: Menschen rund um die Pensionierung
  • Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen (Die Reihung erfolgt nach Eintreffen der Anmeldung)
  • Ort: Saal der Bergkirche St. Hubertus in 1130 Wien, Granichstaedtengasse 73.
    Anreiseskizze schicken wir Ihnen gerne zu (Bus 56A von Hietzing).
  • Preis: kostenlos

Anmeldung an: Dr. Leopold Stieger stieger@seniors4success.at

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