Die Österreicher bevorzugen einen indiviuellen Pensionsantritt, nicht den gesetzlichen vorgesehenen

Die Teambank Österreich hat eine Umfrage über den Pensionsantritt durchgeführt. Die Ergebnisse decken sich mit denen der jüngsten Umfrage von Seniors4success. Wir hatten aber damals eine Frage nicht gestellt: Soll der Pensionsantritt gesetzlich geregelt sein? Also einfach mit Abschlägen vor einem bestimmten Termin und mit Zuschlägen, wer länger arbeitet. Wie es z.B. in skandinavischen Ländern schon Praxis ist.

Leopold Stieger

„Noch lieber, stellt die Teambank fest, wäre es einer Mehrheit der Österreicher allerdings, wenn sie ihr Pensionsantrittsalter individuell selbst bestimmen könnten.

64 Prozent der Befragten seien dafür, die gesetzliche Altersgrenze abzuschaffen und es zu ermöglichen, zu einem selbst gewählten Zeitpunkt mit den bis dahin erworbenen Pensionsansprüchen aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.

„Egal, welches Pensionsalter dem jeweiligen Menschen vorschwebt: Den Österreichern ist Selbstbestimmung wichtig. Sie wollen dann den Ruhestand beginnen, wenn es zu ihren Lebensumständen passt“, sagt Teambank-Vorstandschef Alexander Boldyreff.

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2 Antworten zu Die Österreicher bevorzugen einen indiviuellen Pensionsantritt, nicht den gesetzlichen vorgesehenen

  1. ing. Alois Mair schreibt:

    Es wird niemand daran gehindert mit 70, 75 0der 80 In Pension zu gehen. Durch entsprechende Reglungen erhöht sich auch der Pensionsbezug (siehe ASVG). Die Problematik dürfte wohl am Können (Firma – wer behält oder stellt ein und der Gesundheitszustand. Übrigens TEAMBANK – lebt sie vom Verkauf von privaten Pensionsversicherungen? Würde mich vorher erst beim zuständigen gesetzlichen Pensionsversicherer erkundigen, welche Vor- eventuell welche Nachteile es gegenüber der privaten Altersvorsorge gibt. ACHTUNG – beim Vergleich bitte nicht Äpfel mit Bananen vergleichen. Ein Kompetenter Mitarbeiter der Pensionsversicherung gibt sicher darüber Auskunft. Er bekommt ja auch keine Abschlussprovision! Mit diesem Wissen können Sie sich dann getrost mit einem Privatversicherer besprechen. lG Alois

    • Miko Gerhard schreibt:

      Ihren Kommentar würde ich nur bedingt unterschreiben. Das mit dem Länger Arbeiten stimmt, eine „Teambank“ hat es in ihrem Bekanntheitsgrad nicht bis zu mir gebracht!
      Habe über 30 Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche, 12 Jahre österreichische Sparkassenorganisation, nach 45 Dienstjahren musste ich in Pension gehen – und kann mich – derzeit – noch mit der europaweit „einzigartigen“ Zuverdienstgrenze von 438,05 € herumärgern, sonst ist die ganze Rente weg! Heute bin ich – mit wenigen Wochenstunden – Assistent eines kleinen Versicherungsmaklers in Wien 23.
      Ich empfehle für die Pensionsvorsorge in s e h r jungen Jahren eine Er- und Ablebensversicherung mit Laufzeit bis zum Pensionsalter (oder darüber hinaus?), sonst „riskiert“ man bei der derzeit kaum über Null am Kapitalmarkt zu erzielenden Rendite (100 Jährige Staatsanleihe 2 Prozent p.a.)…bei Gleichbleiben des Mini-Ziinsniveau, dass man etwas weniger herausbekommt, als man eingezahlt hat.
      Ich empfehle einen möglichst hohen Bar-Reserve-Polster (individuell) durch Bausparen, in jüngeren Jahren die „Prämien-Pension“/Zukunftsvorsorge ev. bei mehreren Instituten bis zum Höchstbetrag – mit mehr als der doppelten Bausparprämie und mehrfacher Steuerfreiheit – und andere Konten (Spar-Card, etc.), auch wenn´s im Moment kaum über Null bringt.
      Hat man zumindest einen entsprechenden 5- oder 6stelligen Betrag, ist mein Tipp: eine Vorsorgewohung, etc., möglichst mit grundbücherlicher Eintragung! Das Objekt (vorher/nachher, wenn es um „neues Wohnen in alten Mauern“ geht), die Lage, die bisherigen erfolgreichen Objekte sollte man doch einer Prüfung unterziehen – visuell und mit dem Rechenbeispiel(stift). Georg WAILAND´s „Kronen Zeitung“ brachte es im Wirtschaftsteil 2017 auf den Punkt mit der Überschrift: „Drei Prozent Mietertrag statt null Prozent Sparzinsen“.
      Ansonst können wir nur hoffen, möglichst lange gesund alt zu werden und aktiv zu bleiben, so wie es Prof. Dr. Leopold STIEGER in seinem jüngsten Büchlein für wenig Geld (15 €) mit dem Titel „FREITÄTIGKEIT“ – Zwischen Beruf und Ruhestand – fordert, sinnerfülltes Gestalten dieser Lebensphase – mit Cartoons von Kristian Philipp, “ nap “ – new academic press…
      Gerhard MIKO, Wiener Neudorf

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