Unser Pensionssystem ist zuwenig nachhaltig

Das Beratungsunternehmen Mercer hat 30 Länder in Bezug auf ihr Pensionssystem untersucht. Österreich schaffte es dabei nur auf Platz 21. Das beste System gibt es laut Mercer in Dänemark, gefolgt von Niederlanden und Australien. Schlusslichter sind Argentinien, Japan und Indien. Besonders schlecht schneidet Österreich in der Kategorie Nachhaltigkeit ab. Von den 30 untersuchten Ländern liegt Österreich hier auf Platz 29. Nur die Italiener sind noch schlechter dran als die Österreicher.

Wir hören immer wieder lautstark den Satz „Unsere Pensionen sind sicher“. „Betrachtet man den demografischen Wandel, darf man nicht länger die Augen verschließen“, sagt Josef Papousek, Geschäftsführer von Mercer in Österreich. Um die Zukunftsfähigkeit des Systems zu gewährleisten, werden folgende Maßnahmen empfohlen: Koppelung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung, Erhöhung der Erwerbsquote älterer Arbeitnehmer, Ermöglichung eines flexiblen Übergangs in den Ruhestand und eine schnellere Erhöhung des Pensionsantrittsalters für Frauen.

Die Mercer-Studie sorgte vergangenen Montag für heftige Kontroversen. Die SPÖ nannte laut Presse vom 24. Oktober 2017 das Ranking ein „Schauermärchen“, mit dem der Boden für einen Umbau des Pensionssystems aufbereitet werden soll. Dabei sei das österreichsiche System „eines der besten der Welt“, behauptete die SPÖ.

Leopold Stieger meint dazu: Machen Sie sich selbst ein Bild.

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