Rentner dürfen deutllich mehr dazuverdienen

Achtung: das ist in Deutschland! (SZ vom 20.3.2012)

Bei uns in Österreich rührt sich  nichts. Obwohl die “Krone” eine Headline hatte (“Rentner wegen € 3,11 die Pension gestrichen”) und dieses Thema auf der Titelseite angesprochen hat und in der OFR-Sendung Konkret der Fall ausführlich diskutiert wurde. Bei dieser Diskussion musste der Experte am Ende sagen: es ist besser, ein Rentner arbeitet am besten nicht, so lange nicht 65 (60) ist.Basta. Kein Land der EU hat blödere Regelungen. Wir führen!

Die Plattform Seniors4success hat eine Aktion gestartet, um heute an den BM Hundstorfer viele Mails zu schicken, die diesen Nonsens deutlich zum Ausdruck bringen.

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Seniors in Action – Vom Wut-Bürger zum Mut-Senior

Eben erhielten wir die Mitteilung, dass sich unser Projekt
„Seniors in Action – Vom Wut-Bürger zum Mut-Senior“
für den Preis SozialMarie 2012 unter den 32 Einreichungen, die die Chance haben, einen der 15 SozialMarie Preise zu gewinnen, befindet. Die PreisträgerInnen werden am 1. Mai im Rahmen der Preisverleihung im ORF Radiokulturhaus bekannt gegeben.
Bitte nehmen Sie die Gelegenheit wahr, für den Publikumspreis – und damit auch für unser Projekt – zu voten. Dieser Preis wird heuer zum ersten Mal als zusätzlicher Preis vergeben.
Link dazu:
http://sozialmarie.org/projekte/seniors_in_action__vom_wut-burger_zum_mut-senior.2080.html

www.sozialmarie.org

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Betriebe profitieren von klugem Altersmix

Das Bundesarbeitsministerium hat am Dienstag den ersten Fortschrittsreport “Altersgerechte Arbeitswelt” vorgelegt und die Ergebnisse zusammen mit den Sozialpartnern diskutiert. Laut dem Report lag die Erwerbstätigenquote der 60 bis 64-Jährigen im Jahr 2010 bei 40,8 Prozent. Die Quote der 55- bis 64-Jährigen sei seit 2000 in Deutschland stärker gestiegen als in fast allen anderen EU-Ländern, bei den 60- bis 64-Jährigen war der Anstieg in Deutschland sogar am stärksten in der EU.

“Dass sich in zehn Jahren der Anteil der Erwerbstätigen in den Jahrgängen kurz vor dem Renteneintritt mehr als verdoppelt hat, ist ein beachtlicher Erfolg. Wenn der Trend anhält, werden wir in Kürze in dieser Altersgruppe mehr Erwerbstätige als Rentner haben”, sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.

“Stimmt der Altersmix, dann steigt nach neuen wissenschaftlichen Studien quer über alle Branchen die Produktivität. Damit ist das Vorurteil widerlegt, dass Jüngere per se leistungsfähiger sind. Das Signal an die Unternehmen ist klar: Wer erfahrene Leistungsträger beschäftigt und Ältere einstellt, kann davon profitieren”, so von der Leyen. (inqa.de)

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By 2020, One Quarter of the US Labour Force Will Be 55-and-older

“In 1990, 11.9 percent of the labor force was 55 years and older. Over the 1990-2000 timeframe, the share of the older labor force increased to 13.1 percent. In 2010, the share increased again, to 19.5 percent. BLS projects that the share of the 55-years-and-older labor force will increase to 25.2 percent in 2020,” according to a 2012 analysis of census data by the Bureau of Labor Statistics.

Toossi, M. (2012). Labor force projections to 2020: A more slowly growing workforce. Monthly Labor Review, 135(1), 43-49. Retrieved from bls.gov.
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Five Reasons Why Flexible Work Options Are Good Business in a Bad Economy

Early or late starting and quitting times, compressed work weeks, part-time and part-year employment, working off-site by computer, and phased retirement are just some of the flexible work options that companies can use to manage when, where, and how much employees work.

  1. Improvements in productivity are always welcome.
  2. Attracting and retaining top talent is always a priority.
  3. Competition is alive and well.
  4. Technology continues to advance.
  5. The economy won’t be stuck in the mud forever.

(Kevin E. Cahill, PhD, Research Economist, Sloan Center on Aging & Work, Boston College)

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Wiens Industrie sucht 1550 Fachkräfte

Wiens Industrie wird in den näcsten drei bis fünf Jahren 1550 zusätzliche Fachkräfte benötigen, geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage unter 170 Industriebetrieben hervor. Vor allem die Suche nach Lehrlingen könnte sich aber als schwierig erweisen (Wiener Wirtschaft, 10.2.2012).

Da drägt sich wieder der Gedanke auf, wie leicht man heute noch Ältere in Frühpension gehen läßt und wie wenig Unternehmen tun, diese Menschen zu halten. Wir nennen dies “Senior Retention”, also Behaltemanagement Älterer. Das braucht stets zwei Richtung, in denen ein Unternehmen handeln muss:

1. Macht es unseren (älteren) Mitarbeitern Freude, bei uns zu arbeiten? Diese Frage können leider viele Unternehmen nicht mit JA beantworten, zuviel haben sie in der Vergangeheit getan, dass die Lust und Freude an der Arbeit vergangen ist.

2. In einem Arbeitskreis innerhalb des Unternehmens entwickeln die Mitglieder Ideen und Konzepte, wie Ältere länger behalten werden können. Entscheidend ist aber dabei, dass in diesem Arbeitskreis auch Betroffene sind, die betroffene sind von der Tatsache, vor dem gravierendsten Übergang im Leben zu stehen. Ohne diese “Zeitzeugen” ist das entwickelte Konzept nicht das Papier wert, auf dem es steht (Leopold Stieger)

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Schweden: Premier fordert Arbeiten bis 75

Die Schweden sind empört. Sie sollen bis 75 arbeiten, hat Premier Reinfeldt vorgeschlagen. Bei steigender Lebenserwartung, so der 46-Jährige, sei das nötig, um das Sozialsystem zu erhalten. Menschen, denen ihre Arbeit schwerfalle, sollten sich eine andere suchen, statt in Pension zu gehen.
Die Krise hat das Land zwar auch getroffen, es erholte sich aber rasch: Während 2009 noch eine klare Rezession herrschte, wuchs die Wirtschaft 2010 und 2011 bereits wieder um 5,5 bzw. vier Prozent. Der Haushalt ist ausgeglichen, die Staatsschulden betragen nur 37 Prozent des BIP.
Reinfeldt trug zu dem Erfolg bei, indem er den Haushalt weiter sanierte und den unabhängigen Finanzpolitischen Rat schuf, der jährlich die Arbeit der Regierung bewertet und alle Gesetzesvorhaben auf ihre Auswirkungen auf den Haushalt abklopft. So schaffte Reinfeldt 2010 als erster bürgerlicher Premier die Wiederwahl. Die jahrzehntelang dominanten Sozialdemokraten haben sich bis heute nicht davon erholt. (Kurier, 8.2.2012)

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