Five Reasons Why Flexible Work Options Are Good Business in a Bad Economy

Early or late starting and quitting times, compressed work weeks, part-time and part-year employment, working off-site by computer, and phased retirement are just some of the flexible work options that companies can use to manage when, where, and how much employees work.

  1. Improvements in productivity are always welcome.
  2. Attracting and retaining top talent is always a priority.
  3. Competition is alive and well.
  4. Technology continues to advance.
  5. The economy won’t be stuck in the mud forever.

(Kevin E. Cahill, PhD, Research Economist, Sloan Center on Aging & Work, Boston College)

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Wiens Industrie sucht 1550 Fachkräfte

Wiens Industrie wird in den näcsten drei bis fünf Jahren 1550 zusätzliche Fachkräfte benötigen, geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage unter 170 Industriebetrieben hervor. Vor allem die Suche nach Lehrlingen könnte sich aber als schwierig erweisen (Wiener Wirtschaft, 10.2.2012).

Da drägt sich wieder der Gedanke auf, wie leicht man heute noch Ältere in Frühpension gehen läßt und wie wenig Unternehmen tun, diese Menschen zu halten. Wir nennen dies “Senior Retention”, also Behaltemanagement Älterer. Das braucht stets zwei Richtung, in denen ein Unternehmen handeln muss:

1. Macht es unseren (älteren) Mitarbeitern Freude, bei uns zu arbeiten? Diese Frage können leider viele Unternehmen nicht mit JA beantworten, zuviel haben sie in der Vergangeheit getan, dass die Lust und Freude an der Arbeit vergangen ist.

2. In einem Arbeitskreis innerhalb des Unternehmens entwickeln die Mitglieder Ideen und Konzepte, wie Ältere länger behalten werden können. Entscheidend ist aber dabei, dass in diesem Arbeitskreis auch Betroffene sind, die betroffene sind von der Tatsache, vor dem gravierendsten Übergang im Leben zu stehen. Ohne diese “Zeitzeugen” ist das entwickelte Konzept nicht das Papier wert, auf dem es steht (Leopold Stieger)

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Schweden: Premier fordert Arbeiten bis 75

Die Schweden sind empört. Sie sollen bis 75 arbeiten, hat Premier Reinfeldt vorgeschlagen. Bei steigender Lebenserwartung, so der 46-Jährige, sei das nötig, um das Sozialsystem zu erhalten. Menschen, denen ihre Arbeit schwerfalle, sollten sich eine andere suchen, statt in Pension zu gehen.
Die Krise hat das Land zwar auch getroffen, es erholte sich aber rasch: Während 2009 noch eine klare Rezession herrschte, wuchs die Wirtschaft 2010 und 2011 bereits wieder um 5,5 bzw. vier Prozent. Der Haushalt ist ausgeglichen, die Staatsschulden betragen nur 37 Prozent des BIP.
Reinfeldt trug zu dem Erfolg bei, indem er den Haushalt weiter sanierte und den unabhängigen Finanzpolitischen Rat schuf, der jährlich die Arbeit der Regierung bewertet und alle Gesetzesvorhaben auf ihre Auswirkungen auf den Haushalt abklopft. So schaffte Reinfeldt 2010 als erster bürgerlicher Premier die Wiederwahl. Die jahrzehntelang dominanten Sozialdemokraten haben sich bis heute nicht davon erholt. (Kurier, 8.2.2012)

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Früher in Pension ohne Mehrkosten

Früher in die Rente, aber ohne das Pensionssystem zu belasten. Wie das funktionieren kann, rechnen Ökonomen nun vor.

Während die Abschläge derzeit bei der Korridorpension mit 15 Prozent begrenzt sind, plädieren die Ökonomen für die Aufhebung jeglicher Deckelung. Wer länger arbeitet als bis 60/65, der soll entsprechend höhere Zuschläge erhalten – in etwa zwischen 5,8 und 8 Prozent jährlich. Das derzeitige System biete die falschen Anreize. “Es zahlt sich einfach nicht aus, ein Jahr länger zu arbeiten” (Url).

Wie aber die in Unternehmen beliebten Praxis, ältere Arbeitnehmer aus Kostengründen zu kündigen, abstellen? Nicht mit Strafzahlungen für die Arbeitgeber, sondern mit neuen, weniger altersabhängigen Entlohnungssystemen, meinen die Ökonomen.(Kurier, 1.2.2012)

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Alle ÖVP-Bünde sind für höheres Frauenpensionsalter ab 2014

Die Presse berichtet am 27.1.2012: Neues Modell. Schrittweise Anhebung würde Frauen ab dem Jahrgang Ende 1953 betreffen. Die SPÖ schmettert den Vorstoß als “zynisch” ab.

Jetzt drückt die ÖVP auf breiter Front aufs Tempo, damit es rascher zur Erhöhung des Pensionsalters der Frauen von derzeit 60 Jahren kommt. Für weibliche und männliche Beamte liegt das Pensionsalter schon jetzt bei 65 Jahren…. Für Frauenministerin Heinisch-Hosek ist der ÖVP-Vorschlag “zynisch”,  Sozialminister Hundstorfer hält sich bedeckt.

Kommentar: Seniors4succes fordert schon lange eine Angleichung, weil dies in fast allen EU-Staaten so ist und den Frauen kein Vorteil erwächst, sondern ein beachtlicher Nachteil.

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World Population Prospects (2010 Revision)

Die Population Division der United Nations hat eine detaillierte Auflistung aller erfassten Nationen (196 Nationen mit mehr als jeweils 100000 Einwohnern) mit dem jeweiligen durchschnittlichen Bevölkerungsalter erstellt. Dabei steht Deutschland mit 44,3 Jahren und Japan mit 44,7 Jahren auf den höchsten Plätzen. Österreich liegt bei 41,8 Jahren. In diesen Ländern hat man zudem die Chance sehr alt zu werden. Bei einem Alter von 75 Jahren besteht in Deutschland aktuell eine durchschnittliche Lebenserwartung von weiteren 11,5 Jahren. In Japan beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung ab einem Alter von 75 Jahren 13,7 Jahre und in Österreich 11,7. (by Dr. phil. Tenckhoff)

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Behalte-Pflicht statt Frühpension?

Im Zuge des Sparpaketes sprechen alle davon, dass das tatsächliche Pensionsanstrittsalter steigen muss. Einige sagen, ganz rasch, andere meinen, langsam genügt auch. Der bisher veröffentlichte Teil spricht davon, bis 2020 das faktische Pensionsantrittsalter um vier Jahre zu erhöhen (ÖVP). Die SPÖ – so hört man – meint, drei Jahre seien auch genug.

Schauen wir nach Deutschland. Vor vier Jahren lagen Österreich und Deutschland mit jeweils 58 Jahren faktischen Pensionsantrittsalters gleichauf. Dann kam in Deutschland der Beschluss, das gesetzliche Antrittsalter auf 67 zu erhöhen. Das brachte mit sich, dass heute – nach vier Jahren – Deutschland bei 62 Jahren liegt, Österreich aber noch immer bei 58,2 herumdümpelt. Hier wehrt sich der Sozialminister vehement, das gesetzliche Alter zu erhöhen, ja er lehnt sogar jede Diskussion darüber ab. Das ist Österreich!

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